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Veröffentlicht: Oktober 2026
Was wurde untersucht und welche Ergebnisse wurden erzielt?
Eine klinische Crossover-Studie verglich eine vollständig digital gefertigte Unterkieferprotrusionsschiene mit der CPAP-Therapie zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe.
Teilgenommen haben 20 Erwachsene mit durch Polysomnographie bestätigter obstruktiver Schlafapnoe und mangelnder CPAP-Adhärenz. Alle Teilnehmer wurden ohne Behandlung, mit CPAP und mit der Unterkieferprotrusionsschiene untersucht.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Sauerstoffentsättigungsindex: Median von 13,55 Ereignissen/Stunde ohne Behandlung, 6,05 mit der Unterkieferprotrusionsschiene und 5,30 mit CPAP.
- Schnarchen: signifikante Reduktion durch beide Therapien gegenüber der unbehandelten Situation.
- Therapievergleich: keine statistisch signifikanten Unterschiede bei den Veränderungen des Entsättigungsindex, des Schnarchens, der hypoxischen Belastung oder der Herzfrequenz.
- Sauerstoffsättigung: statistisch signifikanter, jedoch geringer Unterschied zugunsten von CPAP.
Was bedeutet das für Ihre klinische Praxis?
Die digital gefertigte Unterkieferprotrusionsschiene zeigte bei den untersuchten Patienten Verbesserungen der Sauerstoffentsättigung und des Schnarchens. Dies unterstützt ihren möglichen Einsatz als Behandlungsalternative bei geringer CPAP-Adhärenz.
Die Studie umfasste lediglich 20 Teilnehmer. Nicht signifikante Unterschiede bei einigen Parametern beweisen keine generelle Gleichwertigkeit der Behandlungen und erlauben keine Schlussfolgerungen zu ihrer langfristigen vergleichenden Wirksamkeit.
Originaltitel:
Effectiveness of a fully digital mandibular advancement appliance compared with CPAP in the treatment of obstructive sleep apnea.
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