Eine kürzlich durchgeführte randomisierte klinische Studie verglich Osseodensifikation mit konventionellem Bohren zur Vorbereitung des Implantatbetts im posterioren Oberkiefer.
Die Osseodensifikation ist eine Technik der Knochenpräparation, bei der spezielle Bohrer verwendet werden, die den Knochen um das Implantatbett verdichten, anstatt ihn zu entfernen, wodurch die Knochendichte um das Implantat potenziell erhöht wird. Beim konventionellen Bohren hingegen wird das Implantatbett mit Bohrern vorbereitet, die Knochen entfernen, um den Implantatsitz zu schaffen.
In der Studie erhielten 20 Patienten Implantate, die mit beiden Techniken eingesetzt wurden: Osseodensifikation (OD) und konventionelles Bohren (CD). Bewertet wurden Parameter wie Implantatstabilität, Insertionsdrehmoment und marginaler Knochenverlust über einen Zeitraum von 12 Monaten.
Die Ergebnisse zeigten, dass die Osseodensifikation höhere Werte der primären Implantatstabilität erreichte, während die Überlebensrate der Implantate in beiden Gruppen ähnlich war.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Osseodensifikation die anfängliche Stabilität des Implantats verbessern kann, insbesondere bei Knochen mit geringerer Dichte.
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