Klasse-III-Behandlung: Intermaxilläre Gummizüge oder Buccal-Shelf-Minischrauben?

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Elásticos y Brackets en Corrección Ortodóntica

EVIDENZ | LESEZEIT: 1 MINUTE

Veröffentlicht: Mai 2026

Was wurde untersucht und welche Ergebnisse wurden erzielt?

Eine retrospektive Studie verglich die Behandlungseffekte bei Klasse-III-Malokklusionen mit extraalveolären Buccal-Shelf-Minischrauben oder intermaxillären Gummizügen.

Insgesamt wurden 38 Patienten in drei Gruppen untersucht:

  • Buccal Shelf: 10 Patienten mit festsitzenden Apparaturen und Minischrauben.
  • Gummizüge mit Torque: 14 Patienten mit Klasse-III-Gummizügen und vestibulärem Torque der unteren Schneidezähne.
  • Gummizüge: 14 Patienten mit Klasse-III-Gummizügen und einer anderen Torque-Konfiguration der Brackets.

Der Vergleich der Fernröntgenseitenbilder vor und nach der Behandlung zeigte:

  • Buccal-Shelf-Minischrauben: signifikant stärkere Aufrichtung und Retrusion der unteren Schneidezähne.
  • Gummizüge mit vestibulärem Torque der unteren Schneidezähne: stärkere mesiale Angulation der oberen Molaren und größere Extrusion der unteren Schneidezähne.

Was bedeutet das für Ihre klinische Praxis?

Buccal-Shelf-Minischrauben führten im Vergleich zu Klasse-III-Gummizügen zu einer stärkeren Aufrichtung und Retrusion der unteren Schneidezähne.

Die Untersuchung war retrospektiv, umfasste nur wenige Patienten und verglich unterschiedliche kieferorthopädische Konfigurationen. Eine generelle klinische Überlegenheit eines Verfahrens für alle Klasse-III-Patienten lässt sich daraus nicht ableiten.

Originaltitel:
Comparison of class III treatment using intermaxillary elastics and buccal shelf miniscrews.

Quelle: Originalstudie lesen