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Elektronische Apex-Lokatoren und 3D-Modelle: Was wurde untersucht?
Eine In-vitro-Studie entwickelte ein standardisiertes Versuchsmodell mit transparenten, 3D-gedruckten Kunstharzzähnen, um zwei Endodontiemotoren mit integrierter elektronischer Apex-Lokalisierung zu untersuchen.
Auf Grundlage von DVT-/CBCT-Aufnahmen von 10 extrahierten menschlichen Prämolaren wurden 100 transparente Zahnrepliken hergestellt.
Die Arbeitslängenmessungen erfolgten unter statischen und dynamischen Bedingungen in Kochsalzlösung und Chlorhexidin. Ein optisches System mit zwei Mikroskopen ermöglichte die direkte Bestimmung der Instrumentenspitzenposition.
Welche Ergebnisse wurden festgestellt?
3 zentrale Ergebnisse
- Hohe Wiederholbarkeit: die Messungen zeigten eine gute Konsistenz bei der Bestimmung der Instrumentenspitzenposition gegenüber dem Apex.
- Untersuchte Lösungen: zwischen Kochsalzlösung und Chlorhexidin zeigten sich insgesamt keine signifikanten Unterschiede.
- Betriebsmodi: überwiegend bestand eine hohe Übereinstimmung, wobei zwischen einzelnen statischen und dynamischen Betriebsarten Abweichungen auftraten.
Was bedeutet das für die klinische Praxis?
Die transparenten 3D-gedruckten Zähne ermöglichen eine direkte Beobachtung der Instrumentenbewegung im Wurzelkanal und eine standardisierte Prüfung elektronischer Apex-Lokatoren.
Das Modell bietet Anwendungsmöglichkeiten in der präklinischen Forschung, Gerätebewertung und endodontischen Ausbildung. Die Laboruntersuchung belegt keine klinische Überlegenheit eines der untersuchten Endodontiemotoren.
Originaltitel:
A reproducible optical–microscopic framework for evaluating electronic apex locator performance in different irrigants using 3D-printed transparent resin teeth.
Autoren: Tran-Lan-Khue Pham und Kollegen.
Quelle: Originalstudie lesen
