i-Dixel 3DSim

Morita stellt i-Dixel 3DSim vor: Neue Software zur Integration dreidimensionaler dentaler Bilddaten

Der japanische Dentalgerätehersteller Morita hat die Einführung von i-Dixel 3DSim bekannt gegeben. Die neue Bildverarbeitungslösung ermöglicht die Kombination von Daten aus Computertomografie, Intraoralscannern und Gesichtsscannern, um eine integrierte dreidimensionale Darstellung dentaler und maxillofazialer Strukturen zu erstellen.

Die Software wurde am 24. September 2026 in Japan offiziell als optionale Funktion der diagnostischen Bildgebungsplattform i-Dixel eingeführt.

WAS IST i-Dixel 3DSim?

i-Dixel 3DSim ist eine Software zur dreidimensionalen Visualisierung und Analyse, mit der verschiedene digitale Datensätze auf einem Bildschirm überlagert dargestellt werden können.

Das System kann folgende Daten integrieren:

• Computertomografische Aufnahmen (CT).

• Daten von Intraoralscannern (IOS).

• Dreidimensionale Aufnahmen von Gesichtsscannern (FS).

• Digitale anatomische Modelle, die durch Segmentierung von CT-Aufnahmen und intraoralen Scandaten erstellt werden.

Diese Integration ermöglicht die gemeinsame Darstellung von Zähnen, Knochenstrukturen und Gesichtsgewebe und schafft so eine umfassendere digitale Repräsentation der Patientenanatomie.

WICHTIGSTE FUNKTIONEN

Integrierte 3D-Visualisierung

Die Software ermöglicht die Überlagerung verschiedener 3D-Modelle und die Analyse ihrer räumlichen Beziehungen. Dadurch können anatomische Strukturen gemeinsam betrachtet werden, die normalerweise mit unterschiedlichen Bildgebungssystemen untersucht werden.

Anatomische Segmentierung

Durch die Verarbeitung von CT- und Intraoralscandaten ermöglicht das System die Arbeit mit segmentierten anatomischen Modellen.

Diese Daten können zur Analyse von Zahnpositionen und Zahnbewegungen, zur Messung des Kronen-Wurzel-Verhältnisses sowie zum Export bestimmter anatomischer Strukturen als unabhängige STL-Dateien verwendet werden.

3D-Kephalometrische Analyse

Die Software ermöglicht die Festlegung von Referenzpunkten auf dreidimensionalen Modellen und bietet damit Werkzeuge für die kieferorthopädische Analyse.

Darstellung tomografischer Schnittbilder

Eine weitere Funktion ermöglicht die Überlagerung von Schnittdarstellungen intraoraler und fazialer Scandaten mit CT-Schnittbildern.

Dadurch lassen sich die räumlichen Beziehungen zwischen Hart- und Weichgewebe untersuchen und anatomische Gegebenheiten für Patienten anschaulicher erklären.

WELCHE ANWENDUNGEN BIETET DIE SOFTWARE IN DER ZAHNARZTPRAXIS?

Laut Morita wurde i-Dixel 3DSim entwickelt, um die gemeinsame Interpretation anatomischer Informationen aus verschiedenen Bildgebungstechnologien zu erleichtern.

Zu den Anwendungsbereichen gehören die klinische Beurteilung, die Analyse dentaler und maxillofazialer Strukturen, die Behandlungsplanung sowie die visuelle Kommunikation mit Patienten.

Die Integration verschiedener digitaler Modelle in einer einzigen Plattform unterstützt zudem einen durchgängigen digitalen Arbeitsablauf von der Diagnose bis zur Therapieplanung.

KOMPATIBILITÄT UND VERFÜGBARKEIT

i-Dixel 3DSim ist als optionale Funktion der Plattform i-Dixel WEB 3D verfügbar. Für bestimmte Verarbeitungs- und Segmentierungsfunktionen sind zusätzliche Dienste erforderlich.

Das System unterstützt keine Segmentierung von CT-Daten, die aus Geräten anderer Hersteller importiert wurden.

Morita hat die Software am 24. September 2026 offiziell in Japan eingeführt. Veröffentlichungstermine für andere internationale Märkte wurden bislang nicht bestätigt.

Quelle: Morita Manufacturing Corporation, Japan.

Markteinführung: September 2026.

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