Die externale apikale Wurzelresorption, die durch eine kieferorthopädische Behandlung verursacht wird, ist eine bekannte mögliche Komplikation der Zahnbewegung. Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse aus dem Jahr 2025 verglich das Ausmaß der Wurzelresorption bei Patienten, die mit transparenten Alignern behandelt wurden, mit Patienten, die mit festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen behandelt wurden.
Ergebnisse der Studien
Die Analyse umfasste 10 Studien, darunter eine randomisierte kontrollierte Studie, zwei prospektive Studien und sieben retrospektive Studien.
Insgesamt wurden 286 Patienten (1476 Schneidezähne) behandelt mit Alignern und 289 Patienten (1487 Schneidezähne) mit festsitzenden Apparaturen untersucht.
Die Ergebnisse des Metaanalyse zeigten, dass Aligner eine signifikant geringere externe apikale Wurzelresorption verursachten als festsitzende Apparaturen, mit Ausnahme der unteren lateralen Schneidezähne.
Die durchschnittliche Differenz zugunsten der Aligner betrug:
- −0,64 mm bei oberen zentralen Schneidezähnen
- −0,26 mm bei unteren zentralen Schneidezähnen
Klinische Bedeutung
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die externe apikale Wurzelresorption bei Schneidezähnen im Allgemeinen geringer ist bei Behandlungen mit transparenten Alignern als bei festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen.
Gleichzeitig betonen sie, dass weitere Studien erforderlich sind, um diese Ergebnisse zu bestätigen und ihre klinische Relevanz genauer zu bestimmen.

