Kurze Implantate (≤ 6–8 mm) werden als Alternative eingesetzt, wenn die verfügbare Knochenhöhe begrenzt ist, da sie invasivere Verfahren wie Sinuslift oder Knochenaugmentation vermeiden können.
Eine aktuelle Analyse klinischer Studien untersuchte Überlebensraten, marginalen Knochenverlust und prothetische Komplikationen von kurzen Implantaten im Vergleich zu Implantaten mit konventioneller Länge.
Die Ergebnisse zeigen, dass kurze Implantate ähnliche Überlebensraten wie Standardimplantate (≥ 10 mm) aufweisen können, wenn sie in geeignetem Knochen und mit korrekter prothetischer Planung eingesetzt werden.
Auch der marginale Knochenverlust und biologische Komplikationen waren zwischen beiden Implantatlängen vergleichbar.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass kurze Implantate in ausgewählten Fällen eine vorhersehbare Behandlungsoption darstellen können, insbesondere wenn invasive Knochenaufbauverfahren vermieden werden sollen.
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