Fortschritte bei direkten Zahnrestaurationen: bioaktive Komposite, intelligente Adhäsive und digitale Workflows

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Restauración dental con composite realizada por odontóloga utilizando lámpara de fotopolimerización y herramientas digitales.

Zusammenfassung in 1 Minute

Ein Bericht im Compendium of Continuing Education in Dentistry (Februar 2026) identifiziert die relevantesten Innovationen bei direkten Restaurationen für die aktuelle klinische Praxis.

Bioaktive Komposite enthalten ionenfreisetzende Füllstoffe — wie bioaktives Glas oder Kalziumphosphat — die therapeutische Ionen (Fluorid, Kalzium, Phosphat) am Restaurationsrand freisetzen. Ziel ist die Reduktion von Sekundärkaries und Randspaltbildung, zwei der häufigsten Ursachen für Restaurationsversagen. Langzeitklinische Daten sind noch begrenzt.

Bioaktive Adhäsivsysteme gehen über mechanische Haftung hinaus: Durch ionenfreisetzende Füllstoffe und antimikrobielle Monomere sollen sie Remineralisation fördern und bakterielle Invasion an der Adhäsivgrenzfläche hemmen.

Beim digitalen Workflow verbessert der Intraoralscanner die Kavitätenvisualisierung, Farbanpassung und klinische Dokumentation. Zukünftige Anwendungen der additiven Fertigung könnten auch direkte Restaurationen betreffen und Behandlungszeiten reduzieren.

Die Autoren betonen, dass konventionelle Komposite mit validierten Adhäsivprotokollen weiterhin die klinische Referenz darstellen. Neue Materialien sind vielversprechend, benötigen aber weitere Langzeitstudien.

Quelle: Compendium of Continuing Education in Dentistry, Vol. 47, Issue 1 — Bericht lesen